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Lungauer Kochwerk

Unsere Referenten

 

Anna Bauer+
Anna Bauer: „ungewohnte Geschmackswelten entdecken...“

Anna BauerFür die gelernte Ernährungswirtschafterin Anna ist das Verbreiten von Wissen „Tagesgeschäft“. Neben den SchülerInnen des MultiAugustinum auch anderen Menschen Bewusstsein und Wissen zu vermitteln, reizt sie. Gesunde Ernährung aus nachhaltiger und regionaler Landwirtschaft ist ihr dabei sehr wichtig. Sie legt großen Wert auf vernünftige Schnittstellen zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und KonsumentInnen. In der Schule treffen die verschiedenen Blickwinkel aufeinander  und werden im Unterricht beleuchtet.

So ist es auch bei Annas Verkostungen. Bunt gemischte Gruppen erkunden Annas Leidenschaft: den Käse. „Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Käse zu essen“ zitiert Anna. „Es gibt im Lungau so viele hervorragende Käsesorten!“ sagt sie. Deshalb arbeitet sie auch im Team des Kochwerk mit. „Der Lungau soll zamhelfen und sich gut vermarkten“. In Annas Verkostungen entdeckt man gemeinsam Wissenswertes über Qualität und Produktion unterschiedlicher Lungauer Käse und erfährt dabei mit allen Sinnen. Schauen, riechen, schmecken, in der richtigen Reihenfolge, darauf legt Anna besonderen Wert. Bei Annas Verkostungen herrscht eine genussvolle und lustige Stimmung in klarem Rahmen. Denn erst durch das Einhalten von sensorischen Spielregeln gelangt man auf der „gemeinsamen Entdeckungsreise zum Gipfelerlebnis“.

Lassen Sie sich überraschen und in die faszinierende Welt des Käses entführen!

Über Anna Bauer:
Gebürtige Lungauerin, verheiratet. Seit 27 Jahren Lehrerin für Ernährungswirtschaft, zuerst 5 Jahre in St. Wolfgang, danach - nach der Kinderpause - im MultiAugustinum. Seit 2012 Käsesommèliere! Seitdem bildet sie jährlich auch SchülerInnen zum/zur „KäsekennerIn“ aus.

Anneliese Hönegger+
Anneliese Hönegger: „wissen was drin ist und nichts verschwenden“

Anneliese kennt sich besonders gut beim Fleisch aus. Sie selbst ist Bäuerin aus Überzeugung, hat zwanzig Jahre in einer Metzgerei gearbeitet. Und danach enebso lange in einer Großküche. Gekocht wird bei ihr leidenschaftlich frisch und „regional so weit geht“.
Von der Fleischproduktion, über die Veredelung bis hin zum Verkochen: Anneliese kennt die ganze Bandbreite. „Alles verwerten und was Guats draus machen, das ist mir wichtig. Ich will gerne weitergeben, wie das geht“, sagt Anneliese und erzählt ganz begeistert von alten überlieferten und schmackhaften Rezepten von „Lingal“ und Herz, von Rössl- und Lammfleisch.

Anneliese „will gesund leben, wissen was drin ist, sich und ihre Familie von natürlich produzierten Lebensmitteln und ohne Konservierungsstoffe“ ernähren.

Für Anneliese ist das Abhalten von Kursen neu. Sie wünscht sich eine „ganz lockere Atmosphäre“. Man kocht gemeinsam und tauscht sich aus.
Anneliese freut sich besonders wenn sich die TeilnehmerInnen wie auch ihre Hausgäste nach dem gemeinsamen Kochen und Backen freuen „WOW, aus DEM kann man DAS machen!“

Über Anneliese Hönegger:
Verheiratet, 1 Tochter (Referentin Elisabeth Wieland), 4 Enkerl, Bäuerin aus Leidenschaft, vor 10 Jahren Rossbacherhof gekauft. Gelernte Verkäuferin, 20 Jahre im Verkauf bei einer Metzgerei. Danach 20 Jahre in der Küche im KH Tamsweg, davon 10 Jahre Chefin der Patisserie. Kocht seit ca. 5 Jahren mit Stammgästen am Rossbacherhof.

Birgit Brugger+
Birgit Brugger: „Mein Beruf Kochen lehren, ist mein Hobby“

Birgit BruggerBei der Kärntnerin Birgit Brugger „hat sich das Kochen schon immer durchgezogen“, denn bereits als junges Mädchen hat sie schon sehr gerne gekocht. So waren die Ausbildung in einer HLW und die anschließende pädagogische Ausbildung im Fachbereich Ernährung quasi vorprogrammiert.

„Mit Leuten arbeiten und dabei etwas Kreatives machen, mit einem schönen sichtbaren Ergebnis“, das ist ihre Intention. Die Verwendung hochwertigster, frischer und vielfältiger Lebensmittel aus dem Umkreis - „Wissen wo es herkommt“ - das ist für Birgit Brugger die Grundlage für eine gute Ernährung.

Bei ihren Rezepten verbinden sich Traditionelles und Modernes. Kreativ und mutig Neues ausprobieren, Backen und Kochen, das reizt sie. Kuchen, Stückdesserts, Verzierungen, optische Spielereien... angepasst an Situation und Jahreszeit das sind die Schwerpunkte in Birgit Bruggers Küche. In ihren Kursen zeigt sie viel vor. „Kurze Theorie-Inputs kommen in Etappen. Wichtig ist, was wir praktisch machen.“

 

Also Schluss jetzt mit Lesen, lieber ab in die Küche!

 

Über Birgit Brugger:

Birgit Brugger ist Lehrerin für Ernährungswirtschaft im MultiAugustinum.

Claudia Tockner+
Claudia Tockner: „sich selber spüren, das ist das Schöne.“

Claudia Trockner„Mit Gewürzen mach` ich mir mein Lebensmittel warm“ und „Bewegung und Ernährung gehört einfach zam“ das sind nur zwei einzigartige Aussprüche, die einen im Gespräch mit Claudia neugierig machen.

 

Claudia mag es, mit Menschen zu arbeiten und sie dazu zu motivieren „ein Gespür für gute, selbst gemachte Sachen zu bekommen“. Wissen über die Wirkungen von Lebensmitteln und Zubereitungsformen auf unseren Körper, wendet Claudia in Anlehnung an die TCM (Traditzionelle chinesische Medizin), bewusst auf unsere heimischen Lebensmittel an. Das chinesische Wissen mit Überlieferungen von Hildegard von Bingen verknüpfen, das reizt Claudia besonders.

 

Aber von trockener strenger Theorie keine Spur!

In Claudias Kursen geht´s zuerst einmal darum, den Körper in Schwung zu bringen, aktiv zu werden. Danach geht´s ans Essen zubereiten. Das Frühstück liegt ihr dabei besonders am Herzen. Sie möchte vermitteln, welchen Wert ein „gesunder und vitaler Start in den Tag“ hat. Was man in kurzer Zeit für ein tolles Frühstück zaubern kann. Ihre Kurse gestaltet sie bewusst so, dass sie für gemischte Gruppen offen sind. Von jung bis alt, fit bis weniger fit - alle können mitmachen!

 

In Claudias Kursen gibt´s Bewegung, Wissen und Spaß am gemeinsamen Tun. Viel Vergnügen!

Elisabeth Wieland+
Elisabeth Wieland: „Wer einmal einen guten Teig in der Hand hatte, hat im Gespür wie er sein muss“

Elisabeth WielandMit 17 Jahren wurde Elisabeths Liebe zum Brot & Weckerl backen geweckt. Damals besuchte sie die Hausshaltsschule in Salzburg. Im alten Bauernhaus, das ihre Eltern bewirtschaftete, hauchte die Familie, angespornt durch Elisabeths Interesse, dem uralten Brotbackofen neues Leben ein. Der Ofen ist mittlerweile zwar einem kleineren Holzofen gewichen, aber die Leidenschaft zum Backen ist bei Elisabeth stetig gewachsen.

 

Gute Grundzutaten sind das Entscheidende für Elisabeth. Wissen, wo sie herkommen und was schlussendlich im Brot drinnen ist. Dass es „immer ein bisschen anders schmeckt und handgemacht aussieht“, das mag sie besonders an Brot und Gebäck. „Drum soll sich jeder trauen, das wird schon was“. Dreimal Gold hat Elisabeth mit ihrem selbstgemachten Gebäck 2016 bei der Lungauer Brotprämierung geholt. Gerne gibt sie ihr Wissen in Kursen weiter - vom Kindergarten bis zum Seniorenheim. Mit leuchtenden Augen erzählt sie, wie schön es ist, wenn sich die Teilnehmer ihrer Kurse über den eigenen Backerfolg freuen. 

 

„Oft geht es um ein Quäntchen, das über das Gelingen entscheidet“. Diese essentiellen Infos, Basisinformationen über Teige und Öfen sowie Grundinformationen zu Lebensmitteln, erzählt Elisabeth mit Freude ihren KursteilnehmerInnen. Bewusster und selbstverantwortlicher Umgang mit Lebensmitteln ist ihr ein persönliches Anliegen. Eine gesunde, Natur & Landwirtschaft wertschätzende, Ernährung ist laut Elisabeth auch mit geringem Budget möglich. Ihr Wissen dazu teilt sie gerne.

 

In Elisabeths Kursen lernt man Brot und Weckerl backen nach Gespür. Darüber hinaus vermittelt Elisabeth ein Gefühl für Lebensmittel und Ernährung. Es herrscht eine lebendige Atmosphäre mit regem Austausch in der Gemeinschaft. Viel Freude dabei!

 

Über Elisabeth Wieland:

Verheiratet, 4 Kinder, Haushaltsschule Heffterhof, Bäuerin aus Überzeugung, vor 10 Jahren Rossbacherhof gekauft

Franz Grünwald+
Franz Grünwald: „Kochen muss Freude machen“

Franz GrünwaldIn seinem zweiten Bildungsweg machte Franz sein Hobby zum Beruf. Der gelernte Verkäufer hat mit 26 Jahren die Ausbildung zum Koch begonnen. Seit 7 Jahren ist er nun begeisterter Küchenchef in der Hapimag Ferienanlage in St. Michael.

 

Im Lungauer Betrieb setzt er auf Regionalität, Selbstgemachtes und Frische. Sofern es nur irgendwie möglich ist, werden in seiner Küche frische Produkte verarbeitet. Darauf achtet er schon beim Einkauf, den er im Betrieb selbst erledigt. Auf den Trend zur Verwendung von convinience-Produkten (Fertigprodukte) will Franz aus persönlicher Überzeugung generell nicht aufspringen. So verwendet er z. B. Kartoffel aus dem Lungau, Kräuter aus dem hauseigenen Kräutergarten, Käse vom Kraglerhof aus Kendlbruck und alles andere soweit wie möglich aus Österreich. „Das Hiesige und die Qualität schätzen zu lernen“, vermittelt er seinem Küchenteam und somit auch den Besuchern des Lokals.

 

„Die Zutaten müssen nicht extravagant sein. Mit dem was man Zuhause hat, kann man schon Vieles machen! Weniger ist oft mehr. Man darf nicht kompliziert denken beim Kochen“, betont der ruhige Küchenchef.

n seinen Kursen lehrt Franz das Kochen nach Rezept, natürlich gibt er auch bereitswillig viele Kniffe und Tipps aus der professionellen Küche bekannt.

„Leicht nachkochbar und schmecken soll es,“ sagt Franz.

 

Bei Franz herrscht eine angenehme Atmosphäre mit viel Möglichkeit zum selber machen. Schnuppern Sie rein in die regionale Profi-Küche und nehmen Sie sich viele Tricks mit!

 

Über Franz Grünwald:

Franz Grünwald ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Er ist gelernter Einzelhandelskaufmann und Koch, wo er seit drei Jahren auch die Befähigung zum Lehrlingsausbildner hat.

Karl & Stefan Steinwender+
Stefan & Karl Steinwender, Dorfwirt Bräu Ramingstein: „Richtig Kochen statt am Turbogerät drücken!“

Stefan & Karl Steinwender,
 Dorfwirt Bräu RamingsteinKochen braucht Zeit und ist gar nicht schwer. Da sind sich Karl und Stefan einig. Karl, der gelernte Metzger und Wirt (seit gut 25 Jahren), und Stefan, der gelernte Koch, führen seit zwei Jahren die Dorfwirt Bräu Küche gemeinsam. „Wir ergänzen uns gut“, sagt Karl. Das merkt man auch, wenn man sich mit den beiden unterhält.

 

„Essen ist wichtig“, sagt Stefan mit Nachdruck. Beim Dorfwirt Bräu legt man Wert auf Regionalität und Saisonalität der Lebensmittel. „Im Lungau haben wir alles vor der Haustüre“, betont Karl. "Die Qualität der Rohprodukte ist entscheidend", erklärt er weiter. „Beim Einkaufen genau schauen ist wichtig, denn wenn ich was Gutes kauf dann ist schon halb gekocht! Wenn die Rohware nicht passt, kann ich noch so tüfteln, es wird nix“. Stefan ergänzt „Viele Leute sparen an falscher Stelle. Geben viel Geld für unnötige Geräte und Gewürze aus. Besser man kauft ein hochwertigeres Produkt, dann braucht man nicht viel rundherum“.

 

Beide möchten ein Gespür und Hintergrundwissen über „Warenkunde, Mengenverhältnisse und was beim Kochen passiert“ weitergeben, dann kann man köstliche Gerichte sogar ganz ohne Rezepte kochen. „Kochen braucht Zeit“, sagen die Steinwenders und die wollen sie auch den KursteilnehmerInnen geben. Gleichzeitig kann man sich bei Stefan Handgriffe abschauen damit es trotzdem schnell geht!

 

Beide Köche geben vom Einkauf, über´s Würzen bis hin zum Anrichten „einfache Tricks, die beim Gericht viel ausmachen“ weiter. „Ich will den Leuten die Scheu nehmen, damit sie sich trauen auch vermeintlich schwierige Gerichte zuzubereiten. Oft denkt man einfach viel zu kompliziert.“

Zurück zu den Wurzeln, den Wert der alten Basics, wie zum Beispiel eine Einbrenn selber machen das wollen sie auch vermitteln. Für Karl sind seine Gerichte erfolgreich „wenn jemand sagt `das schmeckt genau wie bei meiner Oma´ das brauch´ ich, dann hab´ ich gewonnen!“

 

Abschauen, Ausprobieren, Kosten und untereinander austauschen in ganz lockerer und entspannter Atmosphäre, das steht bei den Kursen im Gasthof Dorfwirt Bräu im Vordergrund. Hinweise zu möglichen „Nebenwirkungen“, also was bei der jeweiligen Zubereitungsform schiefgehen könnte und Tipps zu einer stimmigen Getränkebegleitung runden das Ganze ab. Viel Spaß beim Dorfwirt Bräu!

 

Über Karl & Stefan Steinwender:

Vaterl Karl, gelernter Metzger & Sohn Stefan, gelernter Koch führen gemeinsam die Küche des Familienbetriebs „Dorfwirt Bräu“ in Ramingstein. Der Gasthof trägt das Zertifikat Kulinarisches Erbe.

Katharina Stiegler+
Katharina Stiegler: kocht „was Gutes aus Lebensmitteln, die uns am nächsten sind“.

Katharina StieglerWas Katharina meint, wenn sie „was Gutes“ sagt, dafür bekommt man ein Gespür wenn sie vom Kochen redet und von Lebensmitteln erzählt. Es ist so eine Ahnung und Vorfreude die sich schwer in Worte fassen lässt. Wie das Tüpfelchen auf dem i, der Grund warum ein und dasselbe Rezept bei jedem Koch anders und bei der Oma am besten schmeckt!

 

In Katharinas Kursen geht es um den „liebevollen“ Umgang mit Lebensmitteln. So wie sie vom Kochen spricht ist sie offensichtlich auch als Mensch – warmherzig und kompetent. Wenn sie vom Kochen spricht oder ihren Erdbeeren – die baut sie nämlich im Lungau auf über 1.000 m erfolgreich selber an – dann sprühen die Funken ihrer Begeisterung. Diese Begeisterung möchte sie, neben ihrem Know How als erfahrene Köchin, in ihren Kursen mit den TeilnehmerInnen teilen. „Der Funke muss rüberspringen!“, ist Katharinas Anspruch an sich als Kursleiterin und diesem wird sie bestimmt gerecht. Sie will Bewusstsein dafür schaffen, was man aus regionalen „oafochn“ Nahrungsmitteln, auch in kurzer Zeit, Tolles und Nahrhaftes zaubern kann. „In einer halben Stunde ist schon was Gutes gekocht“, sagt sie und erzählt dabei von ihrem heutigen Tag als berufstätige Mutter und Hausfrau. Mitunter erstaunt sind die TeilnehmerInnen auch darüber, welch interessante Infos und Geschichten es über die „oafochn“ und bodenständigen Lebensmittel zu erfahren gibt!

 

In Katharinas Kursen herrscht die leichte, lustige und warme Atmosphäre wie bei einem gemütlichen Essen mit Freunden. Viel Spaß!

 

Über Katharina Stiegler:

Sie ist in einem Lungauer Gasthaus aufgewachsen, wo sie nach ihrer Mutter 17 Jahre lang die Küche leitete. Dort hat sie ebenfalls schon Kochkurse abgehalten. Katharina ist verheiratet und dreifache Mutter. Mit großer Freude züchtet sie „bunte Pferde“ und macht integrative Reit- und Voltigierpädagogik in St. Margarethen im Lungau.

Maria Lüftenegger+
Maria Lüftenegger: „Die Natur braucht ihre Zeit und darf sie haben“

Maria LüfteneggerMaria möchte den Wert von selbst Produziertem und Verarbeitetem vermitteln „…das ist was Schönes. Der Geschmack ist anders als beim Gekauften". Wie man „Altes, wie zum Beispiel Suppengewürze, Öle und Sirups“ selber machen kann, das möchte sie gerne weitergeben. „Man braucht keine Angst vorm Selbermachen haben. Es ist einfach, man muss es nur tun. Und dass mal was schiefgeht, darf auch sein“, betont Maria.

 

Mit den „Tipps und Kleinigkeiten“ die sie ihren TeilnehmerInnen weitergibt, steigt aber die Wahrscheinlichkeit fürs Gelingen.

 

Maria vermittelt ein Gespür dafür, wie man „mit viel Liebe und Hingabe was Besonderes“ entstehen lassen kann. Und auch Lebensmittel die „nicht so schön“ aussehen „sind trotzdem gut“ …das Bewusstsein für hochwertige bäuerliche Lebensmittel stärkt man spielerisch in Marias Kursen. „Lebensmittel sollen uns sättigen.“ Die Wertschätzung aller Geschenke aus der Natur ist Maria sehr wichtig.

 

„Jeder darf mitmachen“ und „learning by doing“ stehen bei Marias Kursen im Vordergrund. Zu Beginn gibt es schon einen Vorgeschmack auf das Endergebnis und man holt sich Lust darauf, selber aktiv zu werden. „Als Belohnung darf jeder gleich viel mit nach Hause nehmen“, freut sich Maria.

 

In Marias Kursen geht es um „miteinander Schaffen, Spaß und eine angenehme, lockere Atmosphäre“. Es wird „gemeinsam getan, Tipps, Anleitungen und auch vieles zwischen den Zeilen ausgetauscht“. Viel Vergnügen!

 

Über Maria Lüftenegger:

Maria ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie hat im MultiAugustinum kochen gelernt. Einige Jahre hat sie bei der Landjugend Salzburg gearbeitet. Seit 2006 ist sie Gesundheitsberaterin & Wellnesstrainerin. Seitdem gibt sie Bewegungskurse. Seit 2016 ist sie auch Meisterin im ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement und hält Kurse für Groß & Klein rund um Garten, Ernte und Verarbeitung von Gemüse und Kräutern.

Philipp Wind+
Philip Wind: „Essen kann viel mehr sein als nur Essen.“

Philipp WindDer gelernte Landwirt und Metzgermeister Philip weiß bestens von der Fleischproduktion über die Verarbeitung bis hin zum Verkochen Bescheid.

„Mein Bruder ist gelernter Koch“ und von ihm lernt er sehr viel. „Ich tu´s gern und will den KonsumentInnen etwas weiter- und zurückgeben. Ein super Fleisch kaufen bringt nix, wenn man es dann falsch zubereitet. Wir haben so viel Gutes durch die Direktvermarktung bekommen, jetzt will ich was Gutes zurückgeben. Den Leuten am Markt und in den Kursen das Kochen erleichtern. Das will ich so haben und will ich können,“ bringt der junge reflektierte Landwirt seine Intention und Ehrgeiz, stetig weiter zu lernen, überzeugend auf den Punkt.

 

Zu Hause am Greilhof spielt regionale und gesunde Ernährung eine große Rolle. „Ich will frisch und saisonal kochen, ohne ein Sackerl auf zu machen, ohne Geschmacksverstärker. Den Körper ernähren und Nährstoffe zuführen. Ich bin der Meinung, der Mehraufwand zahlt sich aus, auch äußerlich“ erläutert Philip. Dass er beim Jungbauernkalender 2018 am Titelblatt zu sehen sein wird, unterstreicht seine Aussage. Damit auch die regionalen Bauern und Verarbeiter zu fördern, ist ihm ein Anliegen.

 

Philip möchte aus eigener Erfahrung vermitteln, dass man „gutes Essen und gesundes Leben zu einem coolen Lebensstil vereinen“ kann.

 

Er freut sich auf seine bewusst gewählte neue Aufgabe, Kurse abzuhalten, wo er sich für seine Herzensthemen einsetzen kann. Er will, authentisch wie er ist, auf entspannte und klar verständliche Weise die Basis erklären – welches Fleischteil verwendet man wofür und wie geht man damit um. Beim gemeinsamen Probieren, Kosten und Vergleichen unterschiedlicher Varianten und Methoden, tauscht man sich aus und erfährt „was passiert, wenn ich was mach“. Philip will bewusst machen, warum man „besser kocht, wenn man bei gewissen Dingen anders kocht.“

 

Ein Besuch bei Philips Kursen lohnt sich für alle FleischliebhaberInnen. Genießen Sie das gemeinsame Erkunden!

 

Über Philip Wind:

Philip hat die LFS Tamsweg absolviert, ist landwirtschaftlicher Meister und Metzgermeister. Er ist verheiratet und arbeitet am Bio-Familienbetrieb im Vollerwerb.

 

Der Greilhof ist ein Direktvermarktungsbetrieb, Mitbegründer und Lieferant des „kemmts eina“ in Tamsweg. Zusätzlich findet man die Produkte von Familie Wind zweimal pro Woche auf Märkten in Salzburg und freitags am Tamsweger Wochenmarkt.

Renate Jessner+
Renate Jessner: „es gibt so viel...“

...was man aus dem Eigenen/Regionalen machen kann!“ Zu wissen wo das Essen am Tisch herkommt, von der Aussaat des Korns oder Gemüses bis hin zum verarbeiteten Lebensmittel – das bewegt Renate.

 

Gesunde abwechslungsreiche Ernährung, das Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten verkochen, kreative Rezepte ausprobieren, Baguettes selber machen... „Backen ist mein Hobby, das was ich für meine Familie und mich gern tu“ sagt Renate. „Man kann so viel selber machen. Auch was den Kindern und Jugendlichen gefällt, wie zum Beispiel Wraps oder Hot Dogs aus frischen Frankfurtern und selbst gemachten Weckerln mit Getreide aus der Region. Vieles ist auch in knapper Zeit möglich. Man muss nicht alles kaufen und spart obendrein noch Geld.“

 

Den Wert regionaler, bäuerlicher Lebensmittel bewusst machen, ist Renates Anliegen. KursteilnehmerInnen Lust zu machen, Verschiedenes auszuprobieren, eigene Produkte selbst zu machen und dabei positiv überrascht zu werden. Bei ihren Kursen wird gemeinsam zubereitet und gebacken. Am Ende wird geschaut, wie viel Zeit und verschiedene Zutaten man tatsächlich gebraucht hat und ist oft begeistert darüber, was man dann am Ende alles hat!

 

In Renates Kursen herrscht eine freundliche Atmosphäre, in der man ungezwungen miteinander in Kontakt kommt. Viel Freude!

 

Über Renate Jessner:

Renate Jessner ist gelernte Familien- und Pflegehelferin. Die gebürtige Zederhauserin lebt mit ihrer Familie in Tamsweg.

Sarah Gahr+
Sarah Gahr: „Essen nicht nur, um satt zu werden, sondern, um sich selbst etwas Gutes zu tun.“

Die quirlige junge Schweizerin mit Lungauer Wurzeln lebt nun schon seit 15 Jahren im Lungau. Der gelernten Bäckerin & Konditorin ist gesunde Küche aus regionalen und frischen Lebensmitteln besonders wichtig. Diesbezüglich hat sie schon als Kind und auch in ihrer Lehrzeit viel mitbekommen.

 

Im Gespräch bekommt man den Eindruck, der Gesundheitsaspekt funktioniert in Sarahs Küche ganz nebenbei. Das will Sarah auch in ihren Kursen vermitteln „ohne viel Aufwand was Gesundes kochen und zwar so, dass die Familie und Kinder nichts davon merken.“ Denn der Genuss kommt nie zu kurz! Trotz ihrem großen Interesse und Wissensschatz über Ernährung, sind auch Zucker und Schokolade in ihrer Küche erlaubt. „Die Dosis macht das Gift“, sagt sie.

 

Tipps, Tricks und Handgriffe lernen die KursteilnehmerInnen „von der Picke“ auf. So dass man das Gelernte zu Hause umsetzen und auch daran weitertüfteln kann. Dabei stellt sie sich ganz auf die jeweilige Gruppe ein. Sarah will ins Gespräch kommen und vermitteln was interessiert.

 

In Sarahs Kursen herrscht eine lockere, freundschaftliche und spaßige Atmosphäre. Viel Vergnügen!

 

Über Sarah Gahr:

Sarah ist verheiratet, Mutter und Bäuerin. Das Frühstücksgebäck bäckt sie für ihre Urlaub am Bauernhof-Gäste immer selbst. Auf Vorbestellung kommen auch andere in diesen Genuss. Seit 2015 bildet sie sich in einem Ernährungskurs weiter.

Sophie Eßl+
Sophie Eßl: „Schnelles, kreatives Essen und doch gesund“ & „Kreatives mit Schokolade“

Sophie EßlSophie, seit drei Jahren Ernährungspädagogin am MultiAugustinum, überzeugt in der Küche mit Herzblut und Leidenschaft. Sie schafft es nämlich, vermeintliche Gegensätze auf liebevolle Weise zu einem Geschmackserlebnis zu vereinen.

 

Aus ihrer Studienzeit weiß sie sehr gut über die finanzielle und kulinarische Notlage mancher StundentInnen Bescheid. Darum ist es ihr ein persönliches Anliegen, Wissen und Unterstützung weiterzugeben. Denn eine gesunde, leckere und ausgewogene Ernährung aus regionalen Lebensmitteln, die sich jeder leisten und auch schnell zubereiten kann, ist ihr äußerst wichtig. Und nebenbei sind auch noch „

Verzieren, Garnieren, Tüfteln und Anrichten“ ihre Leidenschaften. Die Zutaten, wie Sahne und Butter, nimmt sie aus der Region und die Schokoladeprodukte sind natürlich mit dem Fair-trade-Logo versehen.
So gelingt es ihr, Bodenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein mit Genuss und Kreativität zu verbinden.

 

Ihre Kursziele: „Ein lockerer, lustiger Abend, an dem wir gemeinsam kochen und nebenbei etwas trinken - Kochen soll doch Spaß machen.“

Pralinenkurse und Studentenküche - Eine Freude für Auge & Gaumen, bei der Platz für jede Frage ist – viel Spaß!

 

Über Sophie Eßl:
Gebürtige Lungauerin, studierte Ernährungspädagogik in Graz. Weinliebhaberin, Jungsommelière und Sommelière in Ausbildung.

Gabi Wieland+
Gabi Wieland: „Kochen mit allen Sinnen…“

 

Bio-Bäuerin Gabriele Wieland ist nicht nur Referentin, sondern auch Mitglied des Fachausschusses des" Lungauer Kochwerk", wo sie sich sehr engagiert im Team einbringt. „Kochen war mir immer schon wichtig“, sagt und lebt sie. Warum? Ganz einfach, weil ihr eine gesunde Ernährung und die Wertschätzung für unsere regionalen und vor allem auch saisonalen Lebensmittel am Herzen liegen. „Wir haben so viele tolle Produkte im Lungau, daraus was Schönes und Schmackhaftes zu zaubern, das gefällt mir!“

 

Dabei stehen für sie nicht nur die sogenannten „Gustostückerln“, mit denen man schnell etwas anzufangen weiß, im Vordergrund. Sie probiert gerne aus – „das Ganze effizient verarbeiten, also alle verwertbaren Teile von z. B. Gemüse oder Fleisch, und das Bestmögliche daraus machen.“ Gabi kann dazu auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, aus dem sie in ihren Kursen und auch zuhause aus dem Vollen zu schöpfen weiß. Auch Tipps und Kniffe über das richtige Zeitmanagement und Möglichkeiten der Zeitersparnis bekommen in den Kursen ausreichend Platz; hier spielen etwa die Themen „Vorkochen“ und „Haltbar machen“ eine wichtige Rolle – „dann geht’s im täglichen Arbeitsalltag schneller.“

 

Ebenso wie bei ihrer Arbeit als zertifizierte Gedächtnistrainerin, achtet sie in ihren Kochkursen besonders auf eine entspannte Atmosphäre. Die verwendeten Zutaten und gekochten Speisen werden von den TeilnehmerInnen mit allen Sinnen erlebt, die Kurs-Inhalte werden nach deren Bedürfnissen gemeinsam erarbeitet und ausprobiert. Platz und Zeit für Fragen gibt es in den Kursen immer.

 

Mit Freude und Leichtigkeit neue Rezepte kennenlernen, Erfahrungen austauschen und genussvoll essen – das erwartet Sie in den Kochkursen von Gabriele Wieland. Viel Spaß!

 

 

Daten und Fakten:

Gabriele Wieland ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und fünf Enkerl. Sie ist Bio-Bäuerin und macht seit dem Jahr 1992 Caterings, hält Kochkurse und bietet Schaukochen an. Zudem ist Sie zertifizierte Lern-, Denk- und Gedächtnistrainerin für Erwachsenenbildung und Gesundheitsvorsorge, Kinder und Jugendliche, Wirtschaft und Tourismus sowie ausgebildete Seniorentrainerin.

 

 

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